5 Störungen die gute Teamarbeit verhindern

//5 Störungen die gute Teamarbeit verhindern
Mann und Frau streiten sich

⏱ 4 Min. | 07. März 2021

Kennen Sie die 5 Dysfunktionen, mit denen Teams zu kämpfen haben? Und wissen Sie, wie Sie diesen Teamstörungen begegnen können?

 

Patrick Lencioni, ein amerikanischer Manager und Autor, beschreibt in seinem Buch „Die 5 Dysfunktionen eines Teams“ fünf grundlegende Störungen, mit denen Teams häufig zu kämpfen haben. Anhand der fiktiven Firma Decision Tech, Inc. wird gezeigt, weshalb der Aufbau von Vertrauen eines der wesentlichsten Dinge ist, die Sie als Führungskraft tun sollten, um ein leistungsfähiges Team zu formieren.

 

Die Geschichte handelt in ihrer Essenz von der fiktiven Firma Decision Tech und den Hauptfiguren, zu denen die neu ernannte CEO Kathryn Petersen und ihre C-Level-Kollegen gehören. Durch die Geschichten und ihre täglichen Herausforderungen sowie deren Erfolgen gelingt es dem Autor, uns wertvolle Lektionen darüber zu vermitteln, was es bedeutet, als ein funktionierendes Team zusammen zu wirken.

 

Die fünf Störungen verursachen nach Patrick Lencioni viel Verwirrung, unzählige Missverständnisse, negative Moral usw. und können die gesamte Organisation beeinträchtigen.

5 Störungen die gute Teamarbeit verhindern

Also, was sind die fünf Störungen, mit denen Teams zu kämpfen haben?

 

Nun, Kathryn Petersen, die CEO in der Geschichte erklärt diese anhand einer einfachen Zeichnung, nicht unähnlich der Maslowschen Bedürfnishierarchie. Nämlich eine fünfteilige Abfolge, die in etwa so aussehen kann.

An erster Stelle finden Sie die Abwesenheit von Vertrauen.
Fehlendes Vertrauen ist die Grundlage aller Störungen. Und die Wurzel davon ist die Unfähigkeit und der Unwille der Mitarbeiter, verletzlich und offen zueinander zu sein. Teams, die persönliche Einsichten und Erfahrungen miteinander teilen, zeigen immer bessere Ergebnisse.

Der nächste Punkt ist die Angst vor Konflikten
Ein Konflikt ist nichts Negatives Tatsächlich ist er, wenn er reguliert wird, meist produktiver, als Sie sich vorstellen können. Künstliche Harmonie tut niemandem gut. Also, trauen Sie sich, anderer Meinung zu sein und dies auch auszudrücken.

 

Drittens: Mangel an Engagement
Ein gesunder Konflikt führt in der Regel zu Engagement. Menschen mögen keine Kompromisse und schon gar keine Befehle. Ein Mangel an Konflikt und Diskussion bedeutet mit anderen Worten einen Mangel an Engagement für die endgültige Entscheidung.

 

Was uns zu Dysfunktion Nr. 4 führt: Vermeidung von Verantwortlichkeit
Natürlich muss man die volle Verantwortung übernehmen, d.h. sich voll und ganz für etwas einsetzen, um hinterher auch dafür geradestehen zu können. Egal, ob Auszubildender oder Vorstand.

 

Und schließlich Nr. 5: Unaufmerksamkeit gegenüber Ergebnissen
Das Schlimmste, was einem Team passieren kann, ist, eine Gruppe von Individuen zu werden. Nehmen Sie irgendein Sportteam und Sie werden verstehen, wie gesundes Teamwork zu besseren Ergebnissen führt. Wenn jeder für sich selbst arbeitet, werden die Ergebnisse nie kommen.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus „Die fünf Dysfunktionen eines Teams“

  1. Vertrauen Sie einander.
  2. Meistern Sie die Kunst der Meinungsverschiedenheit.
  3. Setzen Sie sich voll und ganz für einen vereinbarten Aktionsplan ein.
  4. Halten Sie sich selbst und andere für diesen Plan verantwortlich.
  5. Es gibt kein „Ich“ im Team: Konzentrieren Sie sich auf das kollektive Ergebnis.

 

Vertrauen Sie einander

Zuallererst sollte es eine Gruppe von Menschen sein, die sich gegenseitig vertrauen. Sie sitzen im selben Boot und müssen sich das jederzeit vor Augen halten. Sie müssen das Risiko akzeptieren, verletzlich zu sein – im Namen der höheren Sache.

Meistern Sie die Kunst der Meinungsverschiedenheit

Teams, die auf Vertrauen aufgebaut sind, wissen, dass Meinungsverschiedenheiten der einzige Weg sind, um einen Fortschritt zu erzielen. Ihre Mitglieder wollen Teil der Diskussion sein – damit die Entscheidung, die sie schließlich treffen, die beste ist.

Ein Raum, in dem Sie sich mit Ihren unterschiedlichen Meinungen und Ansichten und Konzepten treffen. Ein Raum (metaphorisch betrachtet), der es allen ermöglicht, sich anzunähern und einigen zu können, ohne des Geschmacks von negative Gedanken und Gefühlen. Ich nenne dieses Tool „Den wunderbaren Raum betreten.“

 

Engagieren Sie sich voll und ganz für einen vereinbarten Aktionsplan

Wenn die Meinung jedes Teammitglieds gehört und durchdiskutiert wird, sollte das Mitarbeiter-Engagement natürlich kein Problem sein.

Die größte Ehre, die man einem Menschen antun kann, ist die, dass man zu ihm Vertrauen hat.

Matthias Claudius

Halten Sie sich selbst und andere für diesen Plan verantwortlich

Engagement bringt Verantwortung mit sich. Jedes Mitglied eines funktionalen Teams ist nicht nur für sein eigenes Handeln verantwortlich, sondern hält auch alle anderen für ihr Handeln verantwortlich.

 

Es gibt kein „Ich“ im Team: Der Fokus liegt auf dem gemeinsamen Ergebnis

Schließlich ist ein zusammenhaltendes Team ein System, das wie ein einziger Geist funktioniert. Jeder arbeitet für das Team. Auch wenn das bedeutet, sich von Zeit zu Zeit selbst „aufzuopfern“. Getreu dem Musketier-Prinzip: Einer für alle – alle für einen!
Wir lernen am besten durch Geschichten und Patrick Lencioni hat uns hier die perfekte erzählt. Sie ist einfach und sie fühlt sich echt an. Sie ist leicht nachvollziehbar und vermittelt alles, was Sie über Teamarbeit wissen und für Ihr Team anwenden sollten.

 

Betreten Sie „Den wunderbaren Raum“, wenn Sie während Ihres aufreibenden Tages erkennen, dass es viele Dinge gibt, die Sie voneinander trennen und suchen Sie das Verbindende sehen zu lernen und zu fördern.

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