Dynamisches Mindset entwickeln (3/3)

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Dynamisches Mindset entwickeln (3/3) - 5 Tipps, wie Sie dynamisches Mindset entfalten

Lesedauer: 4 Minuten

Im ersten und im zweiten Beitrag erhielten Sie Informationen darüber, was Mindset ist, wie ein dynamisches und ein starres Mindset wirken, wie Mindset sich auf Menschen führen und Feedback erhalten auswirkt. In diesem Beitrag gebe ich Ihnen Tipps, ein fixes Mindset zu ändern.

 

Ein dynamisches Mindset entwickeln

Ich gebe Ihnen einige Tipps, wie Sie ein dynamisches Mindset entwickeln. Aber mehr als alles andere, ist Vertrauen die wichtigste Grundlage.

 

Der Schlüssel ist, aus dem Denken der Zweifel und der Unsicherheit herauszukommen. Ich weiß, es ist viel leichter gesagt als getan. Sie können lernen, dass Fehler machen in Ordnung ist. Damit haben Sie schon den ersten entscheidenden Schritt getan. Die kleinsten Schritte sind es, die in Summe den größten Erfolg ergeben. Leider zielen wir meistens auf den großen und einzigen Wurf.

 

Nach meinen Recherchen ist die Wurzel eines starren Mindsets in vier Bereichen manifestiert. Um Vertrauen in sich aufzubauen ist es wichtig, Dinge zu tun, die Sie in diesen Ebenen unterstützen. Neben einer positive Mentalhygiene ist das Steuern von Emotionen ebenso wichtig, wie körperliche Betätigung und Meditation. Auch die einfache und wirkungsvolle A4-Methode „Umgang mit Fehlern und Niederlagen“ unterstützt Sie dabei.

 

 

5 Ideen zu einem dynamischen Mindset

Wie bereits erwähnt, bin ich davon überzeugt, das Selbstvertrauen eines der wichtigsten Bausteine ist. Nachstehend sind andere Optionen, die Sie dabei unterstützen, ein dynamisches Mindset zu fördern. Tipps, die nicht nur Ihnen, sondern auch Ihren Mitarbeitern dienlich sein können.

 

1. Quasselstrippe im Kopf abschalten

Menschen mit einem fixen Mindset führen im Kopf Diskussionen mit sich selbst. „Kann ich das wirklich machen? Werden alle lachen? Was werden die anderen über mich sagen? Wie wird sich das auf meine Karriere auswirken, wenn ich auf die Nase falle? Wenn ich versage, was wird mein Chef dazu sagen?“ Führen Sie einen Dialog mit Ihrer Quasselstrippe, der Kritikerin, die es zu gut mit Ihnen meint. Talk back, nennen es die Engländer. Tun Sie so, als sprächen Sie mit jemanden, den Sie überzeugen, dass Sie es können. Sagen Sie sich, „dass Sie es natürlich tun können. Niemand wird Sie auslachen, das ist albern“.

 

2. Feiern Sie kleine Gewinne

Verstehen Sie, dass alles ein Lernprozess ist. Feiern Sie kleine Gewinne mit sich selbst. Erinnern Sie sich daran, wie viel Sie lernen. Führen Sie ein Erfolgsbuch. So trainieren Sie nach und nach eine Denkweise, die immer weiter wächst und lernt. Und Ihnen ungeahnte Einsichten vermittelt, wie Dinge zusammenhängen.

 

3. Setzen Sie realistische Erwartungen

Es ist wichtig, realistische Erwartungen in sich selbst zu setzen. Vielleicht sind die Ziele, die Sie setzen, nicht die richtigen. Vielleicht zu niedrig angesetzt? Oder sind viel zu ehrgeizig und bringen sich selbst damit zum Scheitern. Setzen Sie auf kleine schnelle Gewinn, damit bauen Sie Ihr Vertrauen weiter aus.

 

4. Mentalhygiene

Spazierengehen, Atemübungen, Yoga oder Meditation sind gute Möglichkeiten, sich selbst ruhig und mental stark zu halten. Mentale Stärke unterstützt Sie dabei, die Dinge klarer zu sehen. Klarheit bringt Ordnung, was wiederum Ihr dynamisches Mindset stärkt.

 

5. Blick auf das halb volle Glas

Erinnern Sie sich, Sie haben immer zwei Möglichkeiten im Leben. Wenn Sie bei etwas versagen, können Sie es als Fehlschlag betrachten oder Sie können es als Chance sehen. Es liegt an Ihnen. Die Schamanen der südamerikanischen Anden nennen diese Sicht auf die Dinge, die Ebene des Sehers einnehmen. Chancen statt Probleme sehen.

 

Herzliche Grüße

Christine Riederer

Bildquelle: pixabay.com/geralt/CC0

erdverbunden, einfach natürlich, mittendrin und "direktemang"