Dynamisches und fixes Mindset (2/3)

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Dynamisches und fixes Mindset (2/3) - das Mindset wirkt auf Feedback

Lesedauer: 3 Min.

 

Wie wirkt Mindset auf Feedback?

In meinem ersten Beitrag zum Thema Mindset berichtete ich Ihnen über das Mindset und die Erforschung durch Carol Dweck. Besonders interessant wird die Forschung von Carol Dweck darin, wie Menschen eines dynamischen und starren Mindsets mit Feedback umgehen.

 

Carol Dweck lud Menschen in ihr Labor ein, um zu untersuchen, wie das Gehirn auf die Beantwortung von schwierigen Fragen reagierte. Was sie fand, war, dass Menschen mit einer fixen Denkweise Informationen ausblendeten, die ihnen hätte helfen können, sich zu verbessern. Schlimmer noch, sie hörten nicht auf die richtige Antwort, wenn sie eine Frage falsch beantwortet hatten. Sie hatten sich bereits in der Kategorie „Misserfolg“ abgelegt und vorschnell aufgegeben.

 

 

Personen mit einem dynamischen Mindset nahmen aufmerksam Informationen auf, die ihnen halfen, ihr vorhandenes Wissen zu erweitern. Sie suchten aktiv nach Feedback, auch wenn sie eine falsche Antwort gegeben hatten. Sie  sahen das, als eine Gelegenheit zu lernen und zu wachsen. Der Focus lag bei den dynamischen auf Wachstum, während bei denjenigen mit einer festen Denkweise der Fokus auf das Scheitern abzielt. Im Schaubild unseres Beitrages „Dynamisches und fixes Mindset (1/3)“ sehen Sie die 5 Faktoren, die die beiden Mindsets unterscheiden. Und wie mit diesen Faktoren umgegangen wird.

 

 

Wie reagieren Führungskräfte mit fixem Mindset auf Feedback?

Das vorstehende Ergebnis ist insofern interessant, wenn wir darüber nachdenken, wie ein Mitarbeiter auf Feedback reagieren könnte?

 

Was passiert aber, wenn eine Führungskraft, die für die Entwicklung und den Aufbau eines Teams verantwortlich ist, eine statische Denkweise einnimmt? Wir können uns leicht vorstellen, dass dies ein großes Problem in vielen Unternehmen ist, wenn Mitarbeiter nicht die Führung bekommen, die sie brauchen. Es ist ziemlich sicher, das Führungskräfte das, was sie über sich glauben, auch über ihre Mitarbeiter annehmen.

 

Mitarbeiter können nicht wachsen, wenn sie nicht die Wertschätzung und Aufmerksamkeit erhalten, die sie brauchen.

 

Das gleiche gilt für Führungskräfte. Führungkräfte lassen sich diese Wertschätzung und Aufmerksamkeit in den meisten Fällen selbst zukommen. Besonders dann, wenn nach oben kein Vorgesetzter mehr wirkt.

 

 

Fazit

Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter entwickeln wollen, brauchen ein dynamisches Mindset.

 

Und vorstehende Ausführungen führen uns unweigerlich zu der Frage, die Sie möglicherweise schon beschäftigt.

Wie entwickle ich ein dynamisches Mindset? Mehr dazu in meinem nächsten Beitrag.

 

Herzliche Grüße

Christine Riederer

Bildquelle: pixabay.com/geralt/CC0

 

erdverbunden, einfach natürlich, mittendrin und "direktemang"