Elf Ausreden Ihr Leben nicht zu leben

//Elf Ausreden Ihr Leben nicht zu leben

Elf Ausreden Ihr Leben nicht zu leben

Lesedauer: 7 – 8 Min.

 

 

„Leben Sie das Leben, das Sie wollen,

oder finden Sie Gründe, warum das nicht geht.“

 

 

 

Folgende Ausreden nennen Menschen, warum sie ihren Träumen nicht nachgehen.

 

 

  1. Ärger

Wir ärgern uns entweder über eine Situation, oder eine Person. Über uns selbst, weil wir falsche Entscheidungen treffen.

Ärger kann eiskalt oder glühend sein. Er blockiert uns und andere und ist allbeherrschend. Und er ist ein Versuch, jemanden bzw. etwas beherrschen zu wollen.

Beherrschen auch im Sinne von „unter Kontrolle haben“.

 

 

  1. Verweigerung

Herausforderungen oder Aufgaben erkennen und anzunehmen, darum geht es. Ansonsten drücken wir uns vor der Wahrheit.

Wenn wir glauben, dass wir mit Problemen oder Situationen nicht fertig werden, dann vergraben wir sie. Aber irgendwann holen uns alle Themen ein. Wir können sie nicht länger verleugnen. Lektionen wiederholen sich solange, bis wir sie endlich kapiert haben.

 

Ist es Zeit, über Ihr Leben nachzudenken? So zu tun, als wäre alles in Ordnung löst dauerhaft keine Probleme. Ihre Abwehrmuster bremsen Ihr Leben. Also schauen Sie es sich an. Was es auch sein mag. Wir leben in einer Welt der Polarität. Alles hat seine Schatten- und seine Lichtseite. Nur Mut. Es befreit und löst.

 

 

  1. Angst

Angst gestehen wir uns selten ein. Wir spüren sie, bewusst oder unbewusst. Sie lähmt uns. Sie hindert uns, die notwendigen Schritte zu tun. Neues zu erfahren wird unmöglich.

 

Nur wenn wir der Angst ins Auge sehen, können wir sie lösen. Sich verstecken, lässt sie nicht verschwinden. Wäre zwar schön, ist aber nicht so. Jegliche Form von Angst blockiert und hindert uns, unseren Platz in der Welt einzunehmen.

 

Es gibt verschiedene Wege Angst zu lösen. Offenheit, Akzeptanz, Zuversicht, vierfacher Mut, Selbstverpflichtung, sich Ziele setzen sind gute Mittel.

 

 

  1. Schuld

Schuld hat viele Facetten. Wir fühlen uns schuldig, wenn wir Falsches gemacht oder versagt haben, das Richtige zu tun. Und wie oft kommt es vor, dass Fehlern ein Denkmal gesetzt wird. Ich durfte Firmen kennenlernen, die täglich ihre Denkmäler besuchten. Kein Wunder, wenn Mitarbeiter sich nichts mehr (zu-)trauen.

 

Schuld kann ein einzelnes Ereignis sein. Oder sie wird als Versagensgefühl oder Wertlosigkeit empfunden. Es gibt Schuld, die wir von unseren Vorfahren übernommen haben (Kriegsschuld etc.).

Sie lässt uns teilweise großen Schmerz verspüren. Deshalb neigen wir dazu, sie auf andere zu projizieren. Oder uns aufzuopfern. Wir stecken in der Falle.

Schuld zieht bestraft werden nach sich. Fühlen wir uns schuldig, hängen wir in der Vergangenheit fest.

 

Schuld kann nur geheilt werden, in dem wir uns selber und anderen von Herzen vergeben. Vergebung erkennt hohle Worthülsen.

 

 

  1. Festhalten

Wir halten an Situationen, Orten, Sachen und Geschichten fest. Oder an Personen. Manche von uns sind so abhängig geworden, und machen ihr Leben von dieser Person abhängig (Verlusterfahrung).

 

 

„Das Glück, das von etwas Äußerem abhängt, ist nicht von Dauer.

Nur das Glück aus dem Inneren wird andauern“

Buddha

 

 

Festhalten bedeutet beide Hände voll haben. Loslassen heißt, mindestens eine Hand frei machen. Am besten beide Hände, um das Neue und Schöne in Empfang nehmen zu können.

 

 

  1. Konkurrenz

Wir leben in einer Welt der Konkurrenz. Konkurrenzdenken beruht auf Angst. Es entsteht aufgrund eines Mangels an Bindungsfähigkeit und eines Gefühls der Untauglichkeit.

Konkurrenz fordert uns heraus. Wir treiben uns ständig an. Statt mit Leichtigkeit und Erfolg voranzugehen, die sich aus inniger Verbundenheit mit anderen Menschen ergeben.

 

Konkurrenz blockiert Partnerschaft, Ebenbürtigkeit und verbindlichen Einsatz. Diese Werte führen alle zum Erfolg.

Egal, was Sie mit Konkurrenz erreichen können. Mit echter Partnerschaft, Teamwork und Kooperation erreichen Sie das viel leichter. Und auf diese Weise verliert keiner.

 

 

  1. Sich unzulänglich fühlen

Unzulänglich im Sinne von „wir sind nicht (gut) genug“. Egal was und wie wir Dinge tun. Das Gefühl der Unzulänglichkeit sabotiert uns in vielerlei Hinsicht. Es sabotiert Beziehungen. Wenn wir tiefer in eine Beziehung einsteigen, könnte unser Partner herausfinden, wer wir wirklich sind. Sicher würde er uns dann nicht mehr lieben. Das bezieht sich nicht nur auf unsere beruflichen und privaten Beziehungen.  Es geht auch um unsere Beziehung zu uns selbst.

 

Das Gefühl nicht zu genügen, entsteht aus verlorener innerer Bindung. Sich unzulänglich fühlen hält uns davon ab, auf Menschen zuzugehen oder etliches zu riskieren. Wir haben Angst, die anderen erkennen, wie unzureichend wir seien.

 

Sich unzulänglich fühlen wird gerne kompensiert mit übersteigertem Druck, den Sie sich selber machen, mit harter Arbeit, Perfektionismus, Forderungen an andere, die alle unter großen Stress bringt.

 

Auf welchen Teil in Ihrem Inneren wollen Sie hören? Ihr Ego oder Ihr höheres Selbst?

 

 

  1. Kompensation

Was fehlt, wollen wir ersetzen. Eine Kompensation verbirgt die entgegengesetzten Gefühle. Harte Arbeit oder zu anderen nett und gut sein führt nicht zum Erfolg. Tun Sie Dinge, weil es von Ihnen erwartet wird oder weil Sie sich hierfür entschieden haben?

 

Einige Ideen:

– Arbeiten wir besonders hart, wenn wir uns als Versager fühlen.

– Beschäftigen wir uns mit allen möglichen Dingen, wenn wir uns wertlos fühlen.

– Verstecken wir unsere Schmerzen und unsere Bedürftigkeit, wenn wir cool und unabhängig sein wollen.

 

 

Eine Kompensation klären Sie, wenn Sie sich zwei Fragen ehrlich beantworten:

Was verstecke ich? Wie verhalte ich mich? Es könnte zeitlich dauern, bis Sie Antworten finden.

 

 

  1. Aufopferung

Sich aufopfern müssen, ist wie Falschgeld. Es kommt nicht von Herzen. Aufopferung kann ein Grund sein, klein zu bleiben und sich verstecken zu wollen.  Aufopferung beruht auf Unebenbürtigkeit.

 

Fragen Sie sich, wo in Ihrem Leben Sie geben, aber persönlich nicht empfangen? Was geben Sie anderen, was Sie sich verweigern? Führt Sie Ihre Angst vor Erfolg oder Nähe dazu, sich hinter Ihrer Opferrolle zu verstecken? Oder sind es andere Gründe, weshalb Sie sich aufopfern?

 

 

  1. Betriebsamkeit

Gehören Sie zu den Menschen, die gefangen darin sind, sich ständig bewegen zu müssen. Sie können einfach nicht stillhalten. Innehalten ist Ihnen ein Greuel. Betriebsamkeit ist eine Übertreibung unserer maskulinen Seite. Maskulin bitte nicht verwechseln mit „männlich“.

 

Leben Sie, um einen weiteren Punkt auf Ihrer ToDo-Liste zu streichen? Ich fand das eine Weile ziemlich antörnend.

Betriebsamkeit ist ein Zeichen, dass wir uns mit bestimmten Themen nicht beschäftigen wollen.

 

 

» Hüte Dich vor der Ödnis eines geschäftigen Lebens »

Sokrates

 

 

Wovor laufen Sie davon? Was wollen Sie sich beweisen? Machen Sie langsamer. Schieben Sie die Zeit mit dem Kind oder das Abendessen mit Ihrem Partner nicht wieder auf, weil Sie einen Bericht fertigstellen oder das Auto waschen müssen.

 

 

  1. Sucht

Süchte wie z. B. Trinken, Arbeit, Spielen, Essen oder Drogen, Kaufsucht etc.

Äußerliche Süchte sind ein Zeichen. Wir suchen etwas im Außen, was uns innerlich erfüllen soll. Das funktioniert nicht. Im Gegenteil, wir zerstören uns. Der eine langsamer, der andere unter Umständen sehr schnell.

 

Eine Sucht ist eine Zwanghaftigkeit, die uns in die Irre führt und verhindert, uns näher mit uns zu beschäftigen.

 

 

Die Liste an Ausreden ließe sich endlos ergänzen.

Welche Ausrede ist Ihr Top-Favorit, die Sie immer wieder zur Unterstützung heranziehen? Oder haben Sie vielleicht mehrere auf Lager?

 

 

» Ausreden fliegen lassen «

Das verstehe ich unter loslassen.

 

 

Fazit

Mit Ausreden schieben wir das Leben hinaus. Glauben wir, wir hätten alle Zeit der Welt? Fangen Sie an mit Träumen.

Aus den Träumen werden Ziele geschmiedet und in die Tat gebracht.

 

 

Es liegt an Ihnen, das zu tun, was Sie wollen. Mit allen Konsequenzen. Es ist Ihre Entscheidung, was Sie mit leben anfangen.

Bitte keine weitere Ausrede: „Die hat doch gar keine Ahnung“.

 

 

Herzlichst

Christine Riederer

 

Bildquelle: pixabay.com/smarko

 

 

erdverbunden, einfach natürlich, mittendrin und "direktemang"