Führen bedeutet Antworten haben

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Führungskönnen - Führen bedeutet Antworten haben

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Bei vielen Menschen gehen die Alarmglocken hoch, wenn Veränderungen anstehen. Das Läuten wird zwar wahrgenommen, zieht jedoch keine Konsequenzen im Tun nach sich. Aus den unterschiedlichsten Gründen.

 

Bewusstheit schaffen

Verändern ist „kein sich verändern müssen“. De facto bedeutet Veränderung lediglich sich über etwas bewusster zu sein. Diese Bewusstheit (geht über den Begriff Klarheit hinaus) setzt Kräfte frei, das Sie das vorher schier Unmögliche auf einmal tun lässt.

 

Eine Führungsposition zu übernehmen oder übernommen zu haben stellt eine große Veränderung in Ihrem beruflichen Leben dar. Ähnlich wie bei einem Azubi ist die Frage, weshalb Sie diesen Beruf gewählt haben essenziell dafür, wie gut oder wie schlecht Sie Ihrer Aufgabe nachkommen. Es ist völlig in Ordnung, wenn Sie feststellen, dass das höhere Gehalt Ihr Anreiz war. Leider wird dieser Anreiz Sie auf Dauer nicht die vielen Herausforderungen, die Sie im Führungsalltag erwarten, leicht und stressfrei überstehen lassen. Umso wichtiger ist es, dass Sie Antworten für sich bereit halten. Diese Antworten sind Ihnen in kritischen Führungssituationen ein sicherer Hafen.

 

 

Führen bedeutet Antworten haben

Wollen Sie führen? Ein klares Ja oder Nein reicht zunächst völlig aus. Bei Ja, gehen Sie weiter mit den Fragen nach Ihrer Vision und nach Ihrem Handwerkszeug. Bei Nein: Weshalb wollen Sie nicht führen? Liegt es an Ihren Fähigkeiten oder an Ihrer Willigkeit? Hinterfragen Sie sich mit 5 Warum-Fragen. D.h., bei jeder Antwort, die Sie sich geben, stellen Sie erneut eine Warum-Frage. Ähnlich kleinen Kindern, die neugierig sind und unbedingt etwas erfahren wollen. Sollte Sie das Wort „Warum“ nerven, ersetzen Sie es mit „Wieso“.

 

Haben Sie eine Vision von Ihrer Kraft des Führens? Wohin soll diese Reise Sie und Ihre Mitarbeiter  sowie das Unternehmen führen? Wissen Sie neben Ihren Führungsaufgaben auch um Hilfsmittel und grundlegende Prinzipien? Woran wollen Sie sich orientieren, wenn es im Unternehmen keine Führungsleitlinien gibt?

 

Wissen Sie, welches Handwerkszeug Sie benötigen? Kennen Sie Ihre Aufgaben? Und ich spreche hier nicht nur von den Aufgaben Mitarbeiter zu führen, sondern auch die Organisation zu gestalten und vor allem sich selbst führen zu können. Denn Selbstführung geht vor Mitarbeiterführung.

 

 

erfolgREICH und groß machen wir uns selbst, kein anderer.

Andere können uns dabei helfen, sofern wir das wollen.

Christine Riederer

 

 

Kennen geht dem Können voraus

Wenden Sie das, was Sie über die drei Führungsbereiche wissen (Mitarbeiter führen, Organisation führen, Selbstführung), in Ihrer täglichen Führungsarbeit an?
Ja! Stopp! Dann brauchen Sie nicht mehr weiterlesen. Dann machen Sie bereits alles richtig.

 

Falls nein. Wieso wenden Sie das Wissen nicht an? Empfinden Sie der Sache auf den Grund zu gehen als unangenehm? Willkommen im Club! Da sind Sie nicht alleine. Machen Sie nicht weiter, weil Sie tausend Gründe haben! Was ist der Grund für Ihre Aufschieberitis? Weil es um das eigene MACHEN geht? Im sprichwörtlicheren Sinn um Ihr Eingemachtes?

 

 

Fazit

Führen wollen ist ein wichtiges Statement, über das Sie sich vor Übernahme oder kurz nach der Übernahme Ihrer Führungsposition klar sein müssen. Sie beantworten sich damit „Warum tue ich, das was ich tue?“ Gehen Sie in sich und beantworten Sie die beiden folgenden Fragen. Impulse für mögliche Antworten lesen Sie hier.

 

Will ich führen – mich, andere und das Unternehmen?

Was bedeutet führen für mich persönlich?

 

Führen will gelernt sein. Führen ist einfach, wenn Sie sich an wenige und für Sie individuellen Punkte halten.  Und über diese Punkte brauchen Sie absolute Klarheit. Hierzu bieten wir Ihnen Raum in unserem Elitecamp. Wann sehen wir uns?

 

 

Herzlichst

Christine Riederer

Bildquelle: pixabay.com / IanZA / CCO

 

erdverbunden, einfach natürlich, mittendrin und "direktemang"