Häufige Führungsfehler

//Häufige Führungsfehler
8 häufige Führungsfehler - Lernen Sie aus den Fehlern anderer und vermeiden Sie fatale Führungsfehler.

Nicht jede Führungskraft weiß, wie man Mitarbeiter richtig führt. Wo lauern Gefahren auf Sie?

 

 

Häufige Führungsfehler

Ich habe für Sie häufige Fehler von Führungskräften zusammengestellt, damit Sie es besser machen können. So verstehen Sie die wirklich wichtigen Kompetenzen von Führungskräften und werden von Ihren Mitarbeitern als Führungsperson anerkannt. Damit ist es ein Leichtes, Projekte und Aufgaben zum Erfolg zu führen.

Mitarbeiterführung will gelernt sein. Lernen Sie die schlimmsten Fehler in der Mitarbeiterführung kennen und versuchen sie zu vermeiden. Aus meiner Führungserfahrung weiß ich, dass dies nicht immer gelingen wird. Entscheidend ist, dass Sie sich der Situationen und der möglichen Fehler bewusst sind. Und sich immer wieder hinterfragen, sollten sich Fehler wiederholen.

 

 

Hier die 8 häufigsten Führungsfehler, die Sie vermeiden sollten:

1. Sie übernehmen keine Verantwortung
Sie sollten niemals die Schuld auf Ihre Mitarbeiter abwälzen, wenn etwas schiefläuft. Dazu gehört auch, sich vor schwierigen Situationen nicht zu drücken. Übernehmen Sie die Verantwortung für Probleme und finden Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern Lösungen.
Selbst wenn Sie Ihren Mitarbeitern vertrauen, werden Sie nicht umhin kommen, die Arbeit Ihrer Mitarbeiter regelmäßig zu kontrollieren. Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter dabei, gewisse Risiken unter Abwägung der Fakten – eingehen zu lernen. Das ermöglicht nicht nur Fortschritt und Innovation fürs Unternehmen, sondern stärkt auch die Mitarbeiter in ihrer Entwicklung.

 

2. Sie geizen mit Wertschätzung
Geld steht nicht mehr an erster Stelle der Mitarbeiterwünsche. Selbstverwirklichung, Sinnstiftung und Wertschätzung sind den Mitarbeitern wichtig.
Loben Sie Ihre Mitarbeiter für gute Leistung, und zwar regelmäßig. Wurde eine Aufgabe gut erledigt, geben Sie klares Rückmeldung. Und bedenken Sie auch, dass die guten Leistungen Ihres Mitarbeiters auch finanziell anerkannt werden.

 

3. Die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter sind Ihnen egal
Lernen Sie Ihre Mitarbeiter kennen. Finden Sie heraus, unter welchen Bedingungen jeder einzelne Mitarbeiter seine beste Leistung bringt. Denn nicht jeder bringt die gleiche Leistung unter den gleichen Arbeitsbedingungen. Und vergleichen Sie auf keinen Fall Ihre eigene Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft mit denen Ihrer Mitarbeiter. Manche lieben den Umgang mit Zahlen, wieder andere sind glücklich, im stillen Kämmerlein vor sich in Ruhe arbeiten zu können. Wieder andere brauchen den Vertrieb und anderen wiederum liegen Routineaufgaben überhaupt nicht.
Ihre Aufgabe als Führungskraft ist es dies herauszufinden. Und nach Möglichkeit entsprechend für Ihre Mitarbeiter zu realisieren. Mitarbeiter sind dadurch zufriedener und motivierter.

 

4. Sie glänzen durch Abwesenheit
Ihren Mitarbeitern ist es unentbehrlich, dass Sie ihnen Rede und Antwort stehen. Ferner, dass Sie ein offenes Ohr für Anregungen haben und sie bei Bedarf anleiten und sie unterstützen.

Es geht nicht nur um räumliche Abwesenheit, sondern auch um fehlende Nähe. Manche nennen es Zugänglichkeit. Manche Führungskräfte vermitteln ihren Mitarbeitern, dass sie nicht behelligt werden wollen. Sie trauen sich nicht zu fragen, geschweige denn, Fehler einzugestehen und werden von ihren Mitarbeitern verschwiegen.

 

 

Führungsfehler lassen sich nicht zwangsläufig vermeiden.

Vertrauen und Integrität zählen zu den grundlegenden Eigenschaften von Leadern und zeichnet gute Führung aus. Vergessen Sie das bitte nie. Ihre Mitarbeiter danken es Ihnen.  Gute Leader mit den richtigen Eigenschaften von Führungskräften fallen nicht vom Himmel. Lernen Sie aus den Fehlern anderer.

 

 

5. Sie fördern Ihre Mitarbeiter nicht
Die meisten Menschen wollen sich weiter entwickeln. Sie wollen besser werden, in dem was sie tun. Bieten Sie Schulungen (intern, extern) an. Fordern Sie bitte keine unrealistischen Ziele von Ihren Mitarbeitern. Setzen Sie Ihre Mitarbeiter nach deren Fähigkeiten und Stärken ein.

 

6. Für Sie zählen nur Zahlen, Daten, Fakten
Bitte konzentrieren Sie sich nicht nur auf Zahlen, Daten und Fakten. Der Mensch ist mehr als nur ein verstandgetriebenes Wesen. Scheuen Sie sich nicht davor, den Dingen auf den Grund zu gehen. Erkennen Sie die dahinterliegenden Emotionen und Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter. Hören Sie genau zu und hinterfragen Sie. Gerade bei schwierigen Mitarbeitern ist dies besonders wesentlich. Halten Sie sich fern von voreiligen Rückschlüssen und Meinungen. Sie vermeiden dadurch Missverständnisse und auch die Gefahr, gute Mitarbeiter zu verlieren.

 

7. Sie bevorzugen bestimmte Mitarbeiter
Verhalten Sie sich gerecht allen Mitarbeitern gegenüber. Unterlassen Sie es, bestimmte Mitarbeiter zu bevorzugen. Sie wissen selbst am besten, wo Bevorzugung beginnt: Lob, Kritik, Gehaltserhöhungen, Boni, Freizeit etc. Erkennen Sie, sobald Sie Ihre Lieblinge hofieren und versuchen Sie, Ihre Mitarbeiter so gerecht wie möglich zu behandeln.

 

8. Sie stehen nicht zu Ihrem Wort
Egal um was es geht. Eine zugesagte Weiterbildung oder eine versprochene Gehaltserhöhung.
Wenn Sie etwas versprechen, dann müssen Sie es auch einhalten. Denn nur so werden Sie von Ihren Mitarbeitern respektiert und akzeptiert. Ihre Mitarbeiter folgen Ihnen gerne.

 

 

Herzlichst

Christine Riederer

Bildquelle: pixabay.com / Hans / CC0

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