Mitarbeiter kündigen – 5 negative Auswirkungen (Teil 1)

//Mitarbeiter kündigen – 5 negative Auswirkungen (Teil 1)

5 negative Auswirkungen wenn Mitarbeiter kündigen                                    

Lesedauer: ca. 4 Min.

 

 

Wir sind uns sicher einig, dass die Vorstellung, lebenslang in einem Unternehmen beschäftigt zu sein, nicht mehr existiert. Sogar sehr optimistisch denkende HR Experten können das bestätigen.

Wenn wir Mitarbeiter einstellen, gehen wir bestimmt nicht davon aus, dass die Mitarbeiter diesen Job für den Rest ihres Lebens ausüben werden. Egal, ob wir nun Personaler, Führungskraft oder Unternehmenslenker sind.

 

Kein Mensch erwartet das heutzutage noch.

 

Aber wie frustrierend muss es für Sie sein, wenn Sie einen viel versprechenden neuen Mitarbeiter eingestellt haben, der sie innerhalb kurzer Zeit ohne ersichtlichen Grund wieder verlässt. Ein Mitarbeiter, von dem Sie sich erhofften, mit Hilfe seiner Kompetenzen, Fähigkeiten und Erfahrungen Ihr Unternehmen oder Ihre Abteilung nach vorne zu bringen.

 

Was für eine Enttäuschung!

Und es ist nicht nur die Zeit, die Energie und das Geld, das Sie in den Mitarbeiter investiert haben, was im wahrsten Sinne des Wortes den „Bach runter geht“.

Es ist mehr als nur das Wissen und die Kompetenz, die Mitarbeiter mitnehmen, wenn sie gehen.

 

 

Was verursacht das wirkliche Problem?

Es ist vielmehr der Effekt, der sich unmittelbar auf andere Mitarbeiter auswirkt und der indirekt auch die Beziehung zu Ihren Kunden beeinflusst.

 

Welche 5 negativen Wirkungen gehen von Mitarbeiterkündigungen aus?

 

Natürlich wollen Unternehmen negative Wirkungen verhindern. Unwillkürlich ergeben sich in den meisten Fällen bei Mitarbeiterkündigungen folgende fünf negativen Auswirkungen:

  • ein negativer Rückschluss auf die Führungskraft
  • eine negative Wirkung auf die Teammoral
  • ein negativer Einfluss auf die Teamperformance
  • eine negative Wirkung auf die Reputation des Unternehmens und
  • der negative Einfluss auf das Employer Branding

 

Mit jeder weiteren Mitarbeiterkündigung verstärken sich beinahe wellenartig und innerhalb kurzer Zeit die negativen Folgen.

 

Lassen Sie uns der Tatsache ins Auge sehen: Menschen verlassen Menschen und keine Organisationen.

 

Und mal ehrlich.

Wer möchte schon für ein Unternehmen arbeiten, in dem man sich nicht um die Bedürfnisse der Mitarbeiter kümmert. Bis zu dem Punkt, wo die Mitarbeiter sich so verärgert und frustriert fühlen, dass sie am Ende keinen Ausweg mehr sehen, als den zu kündigen.

 

In mehrfacher Hinsicht schade, dass es immer noch wenig gelingt, auf Menschen zuzugehen und Erkennbares zeitnah zu hinterfragen. Denn Kündigungen sind ein schleichender Prozess. Nichts, was von heute auf morgen geschieht.

 

 

Fazit – für eilige Leser

Kündigungen von Mitarbeitern schaden dem Unternehmen. Wenn Mitarbeiter kündigen, hat das oft mehr als nur einen negativen Effekt. Fluktuation könn(t)e ansteckend wirken. Nehmen Sie die Gründe ernst und reagieren Sie darauf. Schieben Sie nicht die Schuld auf den, der kündigt.

 

Die negativen Effekte zu vermeiden, ist relativ einfach. Es braucht Wahrnehmung und Mut.

  • Wahrnehmung, das Offensichtliche im Vorfeld sehen zu wollen.
  • Mut, das was Sie sehen, auch offen ansprechen und klären.

 

 

Dies ist eine Reihe von Beiträgen, die sich mit dem Thema Mitarbeiter kündigen befasst.

Welche Gründe Mitarbeiter veranlassen zu kündigen und mit welchen Maßnahmen es Ihnen gelingt dem vorzubeugen, stelle ich Ihnen im nächsten Beitrag vor.

 

Herzlichst

Christine Riederer

Quelle: pixabay.com/ NGi

 

Anmerkung

In meinen Beiträgen geht es darum, Menschen, Unternehmen und sich selbst führen aus mindestens zwei Perspektiven zu betrachten: dem der Mitarbeiter und dem des Unternehmens (der Führungskraft).

Ein Unternehmen kann nur wachsen, wenn auch die Mitarbeiter wachsen dürfen und können.

erdverbunden, einfach natürlich, mittendrin und "direktemang"