Mitarbeitern in der Krise Orientierung & Halt geben

//Mitarbeitern in der Krise Orientierung & Halt geben
Leuchtturm sinnbildlich dafür, Mitarbeitern in stürmischen Zeiten Halt & Orientierung zu geben

⏱ 3 Min. | 17. Jan. 2021

Heute stelle ich Ihnen einen 5 Punkte Leitfaden vor, mit dem Sie als Führungskraft in Krisenzeiten Ihre Mitarbeiter ruhig, konzentriert und engagiert halten.

In Krisenzeiten fühlen sich Ihre Mitarbeiter unruhig, ängstlich und außer Kontrolle. Und sie erwarten von Ihnen, ihrer Führungskraft, dass Sie ihr Leuchtturm im Sturm sind.

Mitarbeitern in der Krise Orientierung & Halt geben

Viele Führungskräfte machen einen entscheidenden Fehler: Sie wissen nicht, was sie sagen sollen, also hören sie auf zu kommunizieren. Wenn Sie das tun, senden Sie Ihren Mitarbeitern die Botschaft, dass Sie genauso verloren sind wie sie selbst.

 

Die folgende Checkliste soll Ihnen dabei helfen, Ihre Mitarbeiter in schwierigen Zeiten ruhig, motiviert und engagiert zu halten.

 

Eine Krise ist eine Bedrohung, aber auch eine Chance, effektive Führung zu demonstrieren und Ihr Team bzw. Ihr Unternehmen stärker zu machen. Vermeiden Sie daher die häufigsten Führungsfehler.

Ihr Ziel Nr. 1

Die Neurowissenschaft sagt uns, dass das Gehirn eine „Vorhersagemaschine“ ist.

 

Es sehnt sich nach Gewissheit und Routine. Das Chaos, das durch eine Krise entsteht, ist ein Angriff auf das Gehirn. Menschen werden genau dann unproduktiv, wenn sie es dringend bräuchten, um flexibel und einfallsreich zu sein.

 

In einer solchen Situation besteht Ihr wichtigstes Ziel bei der Führung von Mitarbeitern darin, die Angst zu lindern, die Ihre Mitarbeiter daran hindert, sich Herausforderungen mit 100 %iger Kapazität zu stellen.

Ihr Schlüssel zum Abbau von Ängsten … haben Sie einen Plan.

Forschungen haben gezeigt, dass in Teams, die mit hohen Stresssituationen konfrontiert sind, die unter normalen Umständen vorherrschende „gemeinsame Erkenntnis“ zusammenbricht.

 

Stress kann dazu führen, dass eine Gruppe hochkompetenter Personen „kognitiv voneinander abweicht“ und unabhängig voneinander eine Reihe von Fehlentscheidungen trifft, die kaskadenartig ins Chaos führen.

 

Die Lösung besteht darin, dem Team ein „gemeinsames mentales Modell“ zur Verfügung zu stellen – einen klar definierten Plan -, der die Teamarbeit erleichtert und den Stresspegel senkt, der zu Fehlern führen kann.

Die 5 Elemente eines effektiven Krisenplans

 

1 Definieren Sie offen die gegenwärtige Realität

Beschönigen Sie das Problem nicht. Beginnen Sie damit, dass Sie mit einer ernsthaften Bedrohung konfrontiert sind und dass ein schwieriger Weg vor Ihnen liegt.

 

2 Genaue Informationen bereitstellen

Genauigkeit gibt Menschen ein Gefühl der Kontrolle. Schlechte Nachrichten sind erträglicher, wenn sie vorhersehbar sind und Menschen glauben, dass das, was Sie ihnen sagen, wahr ist.

 

Beispielsweise: „Basierend auf unserer Analyse erwarten wir, dass unser Unternehmen in den folgenden drei Punkten am stärksten betroffen …“

 

3 Bewahren Sie die Einfachheit

Formulieren Sie ein übergeordnetes Ziel, das Sie erreichen wollen, und formulieren Sie dann eine Reihe von Aufzählungspunkten, die eine möglichst sichere Reise gewährleisten, z. B.: „Wir müssen unsere Ausgaben reduzieren, um das zu überstehen. Hier sind drei Aktionsschritte, die wir sofort umsetzen werden ….“

4 Gewähren Sie Einblicke in Ihre Vorgehensweise

Menschen reagieren schlecht auf Maßnahmen, die sie nicht nachvollziehen bzw. verstehen können.

 

Legen Sie klar, worauf der Plan beruht, auf dem bestimmte Schritte ergriffen werden. Betonen Sie, dass der Plan auf einer rigorosen Tatsachenanalyse beruht. Zum Beispiel: „Unser Führungsteam schätzt, dass der Umsatz um 25 % sinken könnte. Das ist der Grund, weshalb wir uns gezwungen sehen, rigorose Maßnahmen zu ergreifen.“

 

Stehen Sie hinter den Entscheidungen, die das Unternehmen trifft, selbst wenn Sie diese nicht nachvollziehen können. Mitarbeiter spüren Ihre Unsicherheit und Ihre Zweifel sofort. Vermeiden Sie, sich als Führungskraft dadurch zu konterkarieren.

 

5 Überkommunizieren Sie

Sie kennen das Dilemma der Kommunikation. „Gesagt ist nicht gehört.“ Einmal Gehörtes bleibt nicht dauerhaft in den Köpfen Ihrer Mitarbeiter verankert!

 

Wiederholen Sie deshalb den Plan viele Male und an verschiedenen Orten. Persönlich per Video, per E-Mail und in den internen sozialen Medien. Wenn Gerüchte aufkommen, gehen Sie davon aus, dass sie durch ein Kommunikationsversäumnis ausgelöst wurden. Sprechen Sie die Gerüchte offen an. Füllen Sie die Lücke sofort.

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