Selbstführung

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Selbstführung – als Vorstufe der Mitarbeiterführung

Wie ticken wir Menschen eigentlich?

 

Hätten Sie gern an Ihrem Arbeitsplatz, Ihrem Zuhause und in Ihren Beziehungen weniger Drama und Ego?

Diese Frage ist meine Antwort, wenn ich gefragt werde, warum wir „Selbstführung“ brauchen.

 

 

Die Ausgangslage

Die rasanten wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen fordern Führungskräften einiges ab: denn

  • sie sitzen häufig zwischen den Stühlen
  • bekommen Druck von vielen Seiten
  • sollen verschiedenste Kennzahlen erreichen
  • müssen Changeprojekte leiten und dann „auch noch“ das Team motivieren
  • mal ganz zu schweigen von zahlreichen Meetings. …

Manche Führungskraft versucht, diesen Kraftakt mit mehr Tools, ausgefeilten Prozessen und minutiösem Zeitmanagement zu bewältigen. Und scheitert.

Das Gefühl der Überforderung steht für viele Führungskräfte auf der Tagesordnung.

Und die zunehmende Unberechenbarkeit und Widersprüchlichkeit der Umwelt kollidiert auch mit unserem menschlichen Bedürfnis, alles überschaubar und im Griff haben zu wollen.

 

 

Eine Mission für Superhelden

Die Anforderungen an Führungskräfte  kommen einer Mission für Superhelden gleich. Führungskräfte müssen in dieser in- stabilen Welt selber zurechtkommen.

Trainings und Workshops vermitteln gutes Wissen und die Werkzeuge zum Führen. Allerdings lassen Sie in den meisten Fällen die Person, die führt, völlig außer Acht.

Und spätestens dann, wenn es gilt, die nächste schwierige Situation  im beruflichen Alltag zu meistern (beispielsweise eine Mitarbeiter-Kündigung auszusprechen), greifen die erlernten Werkzeuge wenig bis gar nicht. Die Führungskraft fühlt sich ohnmächtig und der Situation ausgeliefert.

 

 

Wer kommt an seine Grenzen?

Vor allem solche Führungskräfte stoßen an ihre Grenzen, die

  • hohe Ansprüche an sich selbst stellen und perfekte Lösungen suchen
  • die selber gern die Ärmel hochkrempeln und dann dazu neigen, sich zu verzetteln
  • die versuchen, es allen recht zu machen und nicht nein sagen können
  • die Probleme mit dem Setzen von Prioritäten haben
  • und die, die Führung insgesamt als schwierig ansehen, dies vor allem wegen des „menschlichen Faktors“.

Wie bleiben Sie nun fest im Sattel sitzen, statt am Schwanz des Pferdes zu hängen?

 

 

Ganz einfach mit Selbstführung?

Selbstführung geht weit über eine reine zeitliche Organisation und Prioritätenklärung hinaus.

Selbstführung bedeutet, äußere Bedingungen, Vorgaben und Zielsetzungen mit den eigenen inneren Bedingungen, Wünschen und Vorstellungen in Einklang zu bringen.

 

 

Die Variablen

Führung wird von Führungskräften oftmals als schwierig angesehen, weil es viele unvorhersehbare Variablen mit sich bringt.

Ungeplante Meetings, kranke Mitarbeiter, Mitarbeiter, die nicht das tun, was man Ihnen sagt, Lieferschwierigkeiten seitens des Zulieferers, Probleme mit wichtigen Kunden. Die Liste liese sich endlos fortsetzen.

Die einzige Konstante in dem ganzen Geschehen sind Sie selbst. Alles andere ist und bleibt unberechenbar. Auch in Zukunft.

Und deshalb ist es besonders wichtig, dass Sie auf sich selbst setzen und sich selbst führen lernen. Sofern Sie es nicht bereits schon können.

 

Machen Sie sich berechenbar.

Für sich, für Ihre Mitarbeiter, für Ihre Kollegen, für Ihren Chef, für Ihre Kunden und auch für Ihr privates Umfeld.

 

 

Wann ist Zeit neue Wege zu gehen?

Wenn Sie merken, dass Sie mit den gewohnten Handlungsmustern nicht mehr weiterkommen, ist es Zeit für Selbstreflexion und Neuorientierung:

  • sich selbst kennen – bedeutet sich zu hinterfragen
  • das Steuer wieder selbst in die Hand zu nehmen und
  • entschieden zu handeln und auf Kurs zu bleiben

 

 

Selbstführung – Ihr innerer Navigator für turbulente Zeiten

und  basiert im Wesentlichen auf 3 Säulen

  • Selbsterkenntnis – Sie kennen sich selbst
  • Selbstverantwortung – Sie übernehmen die volle Verantwortung für sich, für Ihr Tun und auch für Ihr Nicht-Tun und
  • Selbststeuerung – Sie steuern sich mit den für Sie geeigneten Instrumenten und Methoden

Und wenn Sie das machen, sind Sie souverän, bleiben gelassener und agieren klüger.

 

Selbstführung ist Ihr persönlicher Erfolgsfaktor und Teil eines immer zeitgemäßen Führungsstils.

Und das Besondere: Dieser Erfolgsfaktor wirkt auf Dauer. Sie können ihn überall mit hinnehmen. Egal, ob Sie ein neues Team übernehmen, eine Hierachie-Ebene weiter nach oben steigen oder die Firma wechseln. Und auch im Privatleben ist Ihnen dieser Erfolgsfaktor äußerst dienlich.

Es macht also Sinn, sich mit dem Thema Selbstführung zu befassen.

 

Sie wollen mehr wissen? Sprechen Sie mich an. Telefonisch oder per Email.

 

Herzlichst

Christine Riederer

erdverbunden, einfach natürlich, mittendrin und "direktemang"