Vertrauen und Intuition

//Vertrauen und Intuition

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„Vertrauen ist für alle Unternehmungen *1) das große Betriebskapital, ohne welches kein nützliches Werk auskommen kann. Es schafft auf allen Gebieten die Bedingungen gedeihlichen Geschehens.“ Aussagekräftige Worte von Albert Schweitzer, die an Bedeutung nicht verloren haben. *1) im weitesten Sinne auch Staaten

 

Doch in der Realität sieht es ganz anders aus, Vertrauen hat viele Risse bekommen. Vielleicht ein Grund für die wachsende Unsicherheit, die sich durch einen Großteil unserer Gesellschaft zieht.

 

 

Vertrauen und Intuition

Was bedeutet es, vertrauen zu können?

In Gesprächen mit unterschiedlichsten Menschen (Alter, Beruf, Branche etc.) stelle ich fest, dass es ihnen schwerfällt, sich anderen gegenüber zu öffnen. Sie argumentieren, dass man sich nur öffnen könne, wenn man dem anderen vertrauen kann.

 

 

Was befähigt uns zu vertrauen?

Fehlendes Vertrauen hat viele Facetten, die mit unseren bewussten und unbewussten Erfahrungen in zwischenmenschlichen Beziehungen zu tun haben. Es hat aber auch damit zu tun, dass Menschen immer mehr verlernen, ihre Intuition zu befragen und auf sie zu hören.


Überall geht ein frühes Ahnen dem späteren Wissen voraus.

Alexander von Humboldt

Intuition – nur was für Spinner?

In der westlichen Gesellschaft wird Wissen hauptsächlich der Wissenschaft zugeordnet. Wissen, das messbar und nachprüfbar ist. Die Digitalisierung beleuchtet jedes noch so kleine Detail. Das suggeriert, dass Erfolg berechnet werden kann, wenn nur die Messmethode genau genug wäre.

 

Die östlichen Weisheitslehren hingegen gewähren Einblicke in Wissensbereiche, die weder messbar noch nachprüfbar sind. Bereiche, in denen sich Wissen als Intuition, Vision und Weisheit zeigt und die nicht von der Hand zu weisen sind.

Verlässt sich eine Führungskraft rein auf die Wissenschaft, also nur auf lineares (mechanisches) Denken, so ist sie nicht in ihrer Macht.

 

 

Vier Wissensbereiche

Als Führungskraft ist es wichtig, sich allen vier Wissensbereichen (Wissenschaft, Weisheit, Intuition, Vision) gegenüber offenzuhalten. Das wird künftiger wichtiger denn je sein.

Intuition eröffnet neue Perspektiven

Über die Intuition ist es möglich, komplexe Zusammenhänge zu begreifen. Intuition, die innere Stimme, die kaum wahrnehmbar ist, deshalb kaum mehr gehört, geschweige denn bewusst befragt wird. Die Stimme, die uns warnt – leider oft nur für den Bruchteil einer Sekunde vernehmbar.

Meiner Einschätzung nach können ca. 70 % der Bevölkerung auf eine einfache Ja-Nein-Frage aus dem Stegreif intuitiv antworten und diese Antwort ist für sich gesehen, auch meistens die Beste für die jeweilige Situation.

 

Aber dann …

Ja dann, meldet sich der Verstand, der meint, nur mit ihm gäbe es gute und kluge Entscheidungen.

Weit gefehlt, wie neurowissenschaftliche Untersuchungen zwischenzeitlich belegen.

Wann vertrauen wir anderen Menschen?

Vertrauen stellt sich ein, wenn wir uns selber gegenüber wahrlich empathisch zeigen können, also verletzlich in unserer Menschlichkeit. Das erfordert Mut und Haltung.

erdverbunden, einfach natürlich, mittendrin und "direktemang"