Vorbild Führungskraft

Vorbild Fuehrungskraft - Führungskraft Vorbild

Als Führungskraft geben Sie Ihren Mitarbeitern unter anderem Halt und Orientierung und sind dadurch Vorbild für Ihre Mitarbeiter. Menschen folgen Ihnen, weil das, was Sie tun, Sinn gebend und als erstrebenswert erscheint. Menschen können auf Sie zählen und sich auf Sie verlassen. Sie beanspruchen nicht das Recht, dass Sie alles besser wissen und können. Sie wissen auch, dass Sie nicht immer gerecht handeln werden können. Natürlich können Sie sich die Rolle „Vorbild“ weder verordnen noch einverleiben. Ihre integre und ruhige Art empfinden Mitarbeiter als beispielgebend.

 

Als integre Führungspersönlichkeit haben Sie Prinzipien und stehen für diese ein. Ihren Worten entsprechend folgen Handlungen. Als vertrauenswürdige Persönlichkeit hinterfragen Sie Ihre Prinzipien von Zeit zu Zeit, ob diese noch zu Ihnen passen und ob sie noch zeitgemäß sind. D. h. auf keinen Fall, dass Ihre Prinzipien beliebig wie das Fähnchen im Wind wechseln.

 

Anzunehmen, dass es heutzutage oder künftig keiner Vorbilder mehr bedarf, ist nicht haltbar. Wie sonst würden sich die Vorbilder der digitalen Zeit (Influencer) erklären? Ihr Verhalten als Führungskraft überträgt sich auf Ihre Mitarbeiter. Ihre Mitarbeiter orientieren sich an Ihnen, unabhängig davon, ob Sie das wollen oder nicht.

 

 

Vorbild Führungskraft

Ein Gedicht von Laotse zum Thema Vorbild. Eine Inspiration passend zum Start ins neue Jahr.

 

Der Weg des Himmels

Wahre Worte sind nicht schön,

schöne Worte sind nicht wahr.

Der Gute redekünstelt nicht,

der Redekünstler ist nicht gut.

Der Erkennende ist nicht vielwissend,

Der Vielwisser erkennt nicht.

 

Der heilige Mensch sammelt nicht an.

Je mehr er für die Menschen tut,

desto mehr hat er.

Je mehr er den Menschen gibt,

desto viel mehr hat er.

 

Des Himmels Weg ist

Wohltun und nicht schaden.

Des heiligen Menschen Weg ist

Tun und nicht streiten.

 

Geht man nicht aus der Tür,

kennt man nicht die Welt.

Blickt man nicht aus dem Fenster,

sieht man nicht des Himmels Weg.

Je weiter man ausgeht,

desto weniger kennt man.

Daher: Der heilige Mensch

„nicht geht und noch kennt,

nicht sieht und doch benennt,

nicht tut und doch vollend’t.“

 

Der recht Vollkommene ist wie unzugänglich,

sein Wirken aber vergänglich,

der recht Erfüllte ist wie leer,

sein Wirken erschöpft sich nimmermehr.

 

Der recht Gerade ist wie krumm,

der recht Gescheite ist wie dumm,

der recht Beredte ist wie stumm.

 

Bewegung überwindet Kälte,

Ruhe überwindet Hitze,

der Reine und Ruhige ist der Welt Richtmaß.

 

 

erdverbunden, einfach natürlich, mittendrin und "direktemang"