Vorbild sein als Führungskraft

//Vorbild sein als Führungskraft

Vorbild sein als Führungskraft

Nur allzu gerne verstecken wir uns hinter unseren Funktionen und Rollen. Wir setzen die professionelle Maske auf, um sachlich und routiniert zu wirken. Vorbild für andere sein, empfinden wir als Last. Und tatsächlich lasten so viele Erwartungshaltungen als Führungskraft auf uns, die uns schier erdrücken. Wir wissen zwar auch, dass wir diese Erwartungshaltungen nicht alle erfüllen können, versuchen aber doch, ihnen gerecht zu werden.

 

 

Was bedeutet Vorbild sein als Führungskraft tatsächlich?

Es bedeutet, als Führungskraft aus unserer menschlichen Ganzheit zu handeln. Wenn uns das gelingt, können wir auch unsere Mitarbeiter und Kollegen in ihre Ganzheit einladen. So entsteht Wachstum in alle Richtungen.

 

Ganzheit im Sinne von einander vertrauen, Fehler machen dürfen und dazu stehen, den Mut haben, offen zu kommunizieren und Dinge zu hinterfragen. Auch den Mut zu haben, in Beziehung mit dem anderen zu gehen. Und zwar unabhängig von Status und Hierarchie.

Ganzheit bedeutet auch, sich authentisch und verletzlich zu zeigen. Wenn wir den Mut haben, uns verletzlich zu zeigen, laden wir Mitarbeiter und Kollegen ein, es uns gleichzutun. Leider wird das oft mit Gefühlsduselei etc. verwechselt.

 

 

Was braucht es Vorbild zu sein?

Sich in seinem Menschsein zeigen, stellt für viele Menschen, vor allem für Führungskräfte, ein Risiko dar. Wir sind ja schließlich Vorbild. Und als Vorbild dürfen wir auf keinen Fall nur den Hauch von Schwäche zeigen.

Und sollten wir doch „schwächeln“ und dies zeigen, wissen wir nicht, wie Mitarbeiter und Kollegen darauf reagieren.

 

 

.. die Kraft der Selbstführung

Sich als Mensch in seiner Gesamtheit zu erkennen und mit seinen Gegensätzen zeigen, dazu braucht es wirklich Mut. Mut, sich zunächst mit sich selbst zu beschäftigen. Und zwar im Rahmen von Selbstführung.

 

Für mich schließen sich Gegensätze nicht aus. Sie gehören zu uns und unserem Leben. Wir leben in einer Welt von Polaritäten. Wieso also sollte Stärke nicht mit Verletzlichkeit einhergehen können? Was kostet uns mehr Kraft, sich zu zeigen oder sich zu auf Dauer zu verstecken?

 

Was meinen Sie? Schreiben Sie mir. Ich freue mich über Ihren Kommentar.

 

Herzlichst

Christine Riederer

erdverbunden, einfach natürlich, mittendrin und "direktemang"